Produktdetails
Transparente Zusatzplatte zur Montage unter PV-Modulen
Die Polycarbonat-Schutzplatte wird unterhalb der Solarmodule montiert und dient als zusätzliche Schutz- und Trennschicht innerhalb der Carport-Dachkonstruktion.
Sie kann projektbezogen zur Erfüllung bestimmter baurechtlicher oder brandschutztechnischer Anforderungen eingesetzt werden.
Einsatzbereich
Die Platte wird direkt unter dem jeweiligen PV-Modul installiert und ist für die Verwendung auf unseren Solarcarport-Systemen vorgesehen.
Empfohlene Bestellmenge:
Pro installiertem Solarmodul eine Schutzplatte.
Hohe Lichtdurchlässigkeit
Das verwendete Polycarbonat-Material zeichnet sich durch eine sehr gute Transparenz aus.
Vorteile:
✔ Hohe Lichtdurchlässigkeit
✔ Kein spürbarer Verdunkelungseffekt
✔ Erhalt der natürlichen Helligkeit unter dem Carport
Die helle und freundliche Wirkung des Stellplatzes bleibt erhalten.
Technische Eigenschaften
Material: Hochwertiges Polycarbonat,bruchsicher, Schlagfest
Transparenz: Hoch lichtdurchlässig
Einsatz: Unter PV-Modulen
Montage: unterhalb der Solarmodulen
Verwendung: unsere Solarcarport-Systeme
Vorteile auf einen Blick
✔ Transparente Schutzschicht unter PV-Modulen
✔ Hohe Lichtdurchlässigkeit
✔ Unterstützt baurechtliche Anforderungen
✔ Brandschutzgeeignetes Material
✔ Modulbezogene Bestellung möglich
✔ Kompatibel mit unseren Solarcarports
Hinweis zur Bestellung
Bitte bestellen Sie pro installiertem Solarmodul eine entsprechende Schutzplatte. Wenn Sie z.B die Platte für Single Carport verwenden möchten, kaufen Sie dann 9 stk, für Doppelcarport, dann kaufen SIe 15 stk.
Hinweis zur Überkopfzulassung
Bei der Installation von Photovoltaikmodulen als Dachfläche kann in bestimmten Bundesländern oder Bauvorhaben eine sogenannte Überkopfzulassung bzw. ein Nachweis zur Verwendung als Überkopfverglasung erforderlich sein.
Da Standard-PV-Module nicht in allen Fällen automatisch als bauaufsichtlich zugelassene Überkopfverglasung gelten, kann der Einsatz einer zusätzlichen transparenten Schutzlage unterhalb der Module – wie z. B. unserer Polycarbonat-Schutzplatte – projektspezifisch sinnvoll sein.
Die Schutzplatte fungiert hierbei als:
- Zusätzliche Sicherungsebene
- Mechanische Schutzlage
- Ergänzende brandschutztechnische Maßnahme
Was bedeutet „Überkopfzulassung nach DIN 18008“?
Wenn Glas über Personen verbaut wird – also z. B. als Dachfläche eines Carports – verlangt das Baurecht unter bestimmten Umständen einen zusätzlichen Sicherheitsnachweis.
Die zugrunde liegende Norm ist die DIN 18008 (Glas im Bauwesen). Sie regelt, wie Glas beschaffen sein muss, damit im seltenen Fall eines Bruchs keine gefährlichen Teile herabfallen.
Wie sicher sind PV-Module grundsätzlich?
Moderne Glas-Glas-Photovoltaikmodule bestehen aus:
- Zwei Glasscheiben
- Einer dazwischenliegenden hochfesten Laminierfolie
Im Falle eines Bruchs bleiben die Glassplitter in der Regel an dieser Folie haften – ähnlich wie bei einer Verbundsicherheitsverglasung (VSG).
Das bedeutet:
Ein plötzliches „Herunterfallen von Glasscheiben“ ist konstruktiv sehr unwahrscheinlich.
Warum wird dennoch manchmal ein zusätzlicher Nachweis verlangt?
Die DIN 18008 schreibt für Überkopfverglasungen eine ganz bestimmte geprüfte Folienart und Resttragfähigkeit vor.
PV-Module verwenden ebenfalls Laminierfolien –
diese sind jedoch primär auf elektrische Isolation, Witterungsbeständigkeit und Langzeitstabilität ausgelegt und nicht exakt nach der Glasnorm geprüft.
Es handelt sich also nicht um ein Sicherheitsproblem,
sondern um eine formale baurechtliche Klassifizierung.
Welche zusätzliche Sicherheit bietet die Polycarbonat-Platte?
Unsere transparente Polycarbonat-Schutzplatte wird unterhalb des Moduls montiert und dient als zusätzliche Sicherungsebene.
Sie:
- wirkt als mechanische Auffangschicht
- erhöht die Sicherheitsreserve
- kann projektspezifisch baurechtliche Anforderungen unterstützen
Damit entsteht eine doppelte Sicherung:
- Laminierte Glas-Glas-Modulkonstruktion
- Zusätzliche transparente Schutzlage darunter
Baurechtliche Grundlagen für Solarcarports mit PV-Dach
Die Errichtung eines Solarcarports mit integrierten Photovoltaikmodulen als Dachfläche unterliegt in Deutschland nicht einer einzelnen gesetzlichen Vorschrift, sondern einem Zusammenspiel mehrerer baurechtlicher und technischer Regelwerke.
Für Bauherren ist es daher wichtig zu verstehen, dass „Solarcarport + PV als Dach“ rechtlich in verschiedene Bereiche fällt.
1. Landesbauordnung (LBO)
Die maßgebliche Grundlage bildet die jeweilige Landesbauordnung (LBO) des Bundeslandes.
Je nach Region regelt sie unter anderem:
- Genehmigungspflicht oder Verfahrensfreiheit von Carports
- Abstandsflächen
- Sonderbauvorschriften
- Brandschutzanforderungen
Auch wenn ein Carport verfahrensfrei sein kann, gelten dennoch die Anforderungen an Standsicherheit und bauliche Sicherheit.
2. Musterbauordnung (MBO)
Die Musterbauordnung dient als Vorlage für die Landesbauordnungen und definiert allgemeine Grundsätze wie:
- Sicherheit von baulichen Anlagen
- Schutz von Leben und Gesundheit
- Dauerhaftigkeit der Konstruktion
3. Technische Baubestimmungen (MVV TB)
Die Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB) legt fest, welche technischen Normen bauaufsichtlich eingeführt sind.
Hierzu zählen unter anderem:
- Eurocode-Normen für Schnee- und Windlast
- Anforderungen an tragende Bauteile
- Vorgaben für Glas im Bauwesen
4. Schneelast und Windlast – Eurocode
Für die statische Auslegung eines Solarcarports gelten die europäischen Normen:
- DIN EN 1991-1-3 (Schneelast)
- DIN EN 1991-1-4 (Windlast)
In Verbindung mit dem nationalen Anhang werden die Schneelastzonen in Deutschland definiert.
Unsere Carport-Systeme sind entsprechend ausgelegt und statisch berechnet.
5. DIN 18008 – Überkopfverglasung
Wenn Photovoltaikmodule als Dachfläche eingesetzt werden und sich darunter Personen aufhalten, kann unter bestimmten Umständen die DIN 18008 (Glas im Bauwesen) relevant werden.
Diese Norm regelt die Anforderungen an Glas über Aufenthaltsbereichen, insbesondere:
- Splittersicherheit
- Resttragfähigkeit
- Überkopfverglasung
Da PV-Module nicht primär als bauaufsichtlich zugelassene Überkopfverglasung klassifiziert sind, kann projektspezifisch ein zusätzlicher Nachweis oder eine ergänzende Schutzmaßnahme erforderlich sein.
6. Brandschutzregelungen
Je nach Nutzung (privat oder gewerblich) können zusätzliche brandschutzrechtliche Anforderungen gelten.
Relevant sind hierbei unter anderem:
- Landesbauordnung
- Garagenverordnung
- Sonderbauvorschriften
Wichtiger Hinweis für Bauherren
Die konkreten Anforderungen hängen ab von:
- Bundesland
- Grundstückssituation
- Größe der Anlage
- Nutzungskategorie
- Genehmigungspflicht
Wir empfehlen daher, vor der Umsetzung eine Abstimmung mit der zuständigen Baubehörde oder einem qualifizierten Fachplaner vorzunehmen.
Unser Beitrag zur Planungssicherheit
Für unsere Solarcarport-Systeme stellen wir auf Anfrage bereit:
- Technische Zeichnungen
- Statische Berechnungen
- Produktion zertifiziert nach EN1090
- Lastannahmen
- Profilabmessungen
- Fundamentangaben
- Brandschutz Zertifizierung von Solarmodulen
So schaffen wir Transparenz und unterstützen eine normgerechte Planung
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